Rückblick auf die FSV-Exkursionen des Jahres 2012


Sonntag, den 11.November 2012, 12, 15 - 19 Uhr

Kraniche

Unter Leitung von Dr. Klaus Handke erlebten 25 Teilnehmer bei schönem Herbstwetter im Tister Bauernmoor den spektakulären Schlafplatzeinflug von einigen tausend Kranichen. Außerdem zeigten sich Singschwäne und einige 100 Kanada-, Grau-, Bläss- und Saatgänse. Ein besonderes Highlight war aber ein zwischen den zahlreichen Vögeln sitzender Seeadler.

 

Sonntag, den 7. Oktober 2012, 8.30 - 12.00 Uhr

Unter dem Motto „Vogelzug an der Ochtum erleben“ unternahmen 20 Teilnehmer, darunter erfreulicherweise auch 2 Kinder, am 7.10. von 8.30 – 12.30 h eine Exkursion an die Ochtummündung zum Hinter- und Vorderwerder.
Dieses Gebiet ist eines der attraktivsten Beobachtungsgebiete für den Vogelzug im Bremer Raum.

Bei schönem Wetter erlebten die Teilnehmer unter Leitung von Klaus Handke einen tollen Vogelzugtag mit vielen Graugänsen, Wiesenpiepern, Staren, Heckenbraunellen, Buchfinken und Singdrosseln und als Highlight zum Schluss einen Fischadler, der lange über der Wasserfläche kreiste und die zahlreichen Krick-, Pfeif- und Schnatterenten aufjagte. Zu den selteneren Arten zählten Bekassine, Spießente, Silberreiher und Beutelmeise.

Fischadler
Fischadler (Public Domain)

Außerdem wurden beobachtet:
Haubentaucher, Kormoran, Graureiher, Bläss- und Nilgans, Stock-, Reiher-, Löffelente, Mäusebussard, Turmfalke, Fasan, Bläss- und Teichralle, Sturm-, Lach- und Silbermöwe, Ringel- und Straßentaube, Grün- und Buntspecht, Rauchschwalbe, Feldlerche, Bachstelze, Zaunkönig, Zilpzalp, Rotkehlchen, Rotdrossel, Amsel, Kohl- und Blaumeise, Schwanzmeise, Gartenbaumläufer, Rohrammer, Bergfink, Kernbeißer, Hänfling, Grünfink, Stieglitz, Rabenkrähe, Dohle, Eichelhäher.

Mit Kaffee, Tee und Kuchen wurde diese sehr erfolgreiche Exkursion beendet.

 

Sonntag, den 16. September 2012, 9.00 - 17.00 Uhr

Unbekanntes Ganderkesee

Kein Bericht

Sonntag, den 8. Juli 2012, 10.00 - 13.00 Uhr

Eremit und andere seltene holzbewohnende Käfer im Hasbruch

Diese Exkursion ist ausgefallen.

Montag, den 18. Juni 2012

Kornweihen und Sumpfohreulen in den Dünen und Salzwiesen von Spiekeroog

Gruppe

Um 6.30 h trafen sich die 22 Teilnehmer zu unserer ersten Exkursion auf eine Nordseeinsel. Nach der Begrüßung durch Hartwig Lambracht verteilten sich die Teilnehmer auf die Fahrzeuge und fahren nach Neuharlingersiel, von wo sie um 8.30 h mit der Fähre nach Spiekeroog fuhren. Nach einer 45minütigen Überfahrt wurde die Gruppe von den Exkursionsleitern Klaus und Pia Handke im Hafen von Spiekeroog empfangen. Schon im Hafen waren die ersten Eiderenten und Brandseeschwalben zu sehen. Nach einer kurzen Einführung in die Besonderheiten dieser besonders „grünen“ Insel ging es bei bedecktem Himmel und frischem Wind zum Infopavillon auf der Westplate. Auf der Wanderung sahen wir Brandgänse, viele Fasane, Turmfalken, Austernfischer, Kiebitz, Uferschnepfe, Wiesenpieper, Rohrammer, Sumpfrohrsänger, Birkenzeisig und Dorngrasmücke sowie Hohltauben, die hier in den Dünen brüten. An Pflanzen waren Feuchtwiesenarten wie Kuckuckslichtnelke und Dünenarten wie Kartoffelrose, Kriechweide, Sanddorn, Krähenbeere, Sandveilchen, Dornigen Hauhechel, Silbergras und Sandsegge zu sehen.
Noch gerade rechtzeitig vor einem heftigen Gewitter erreichten wir den überdachten Pavillon in der Nähe des alten Hafens. Wieder einmal zeigte es sich, wie wichtig gute Regenkleidung (incl. Regenhose) sein kann. Vom Pavillon aus konnten wir aus großer Entfernung ein kleine Kolonie Küsten- und Zwergseeschwalben beobachten. Nur wenige Teilnehmer hatten bei strömendem Regen Interessen für die seltene Stranddistel.
Nach dem Regen ging es zügig zurück in den schönen Ortskern. Unterwegs warfen wir einen Blick auf die Nordküste und vorgelagerte Sandbänke mit Eiderenten und Kormoranen. Im Restaurant „Meeresfrüchtchen“ hatten wir von 12 – 13.30 h Gelegenheit, uns etwas zu stärken und zu trocknen. Anschließend ging es durch den Ort vorbei an der ältesten Kirche der ostfriesischen Inseln und vielen Elstern und Dohlen und einem Grauschnäpper in Richtung Hermann Lietz-Schule auf einen Pfad durch die Salzwiesen. Dort lernten wir viele typische Pflanzen der Unteren und Oberen Salzwiese wie Schlickgras, Queller, Salzsode, Portulakkeilmelde, Strandaster, Strandflieder, Strandnelke, Strandwermut und die seltene und gefährdete, nur ca. 3 cm große Laugenblume kennen. Auf dem Stichweg zum Watt sahen wir als ornithologische Besonderheiten Löffler und eine Ringelgans, außerdem Mantel-, Herings-, Silber-, Lach- und Sturmmöwe, Eiderenten, Graugänse, Rotschenkel, viele Austernfischer, Feldlerchen und 2 Grünschenkel.
Das nächste Ziel war die mit 24 m NN höchste Erhebung der ostfriesischen Inseln, die Kohuksdüne, die wir je nach Kondition von der „steilen“ West- oder der gemäßigten Ostroute her erklommen. Von dort aus erhielten wir einen schönen Überblick über Salzwiesen, Grau- und Braundünen. Als einzige der ostfriesischen Inseln leben auf Spiekeroog keine Kaninchen, sodass sich die Vegetation hier relativ ungestört entwickeln kann. Wir hörten hier, dass bei der großen Sturmflut 1962 nur 15% der Inseln nicht überflutet waren.
Im weiteren verlauf der Wanderung passierten wir die Hermann-Lietz-Schule (Prominentester Schüler war Werner von Braun) und das Nationalparkhaus Wittbülten, das montags leider geschlossen war, und erreichten den naheliegenden Infopavillon an der Ostküste. Das Wetter wurde zunehmend besser. Von diesem Pavillon aus haben wir einen herrlichen Blick auf die vom Menschen unbeeinflusste Ostplate. Hier entsteht seit etwa 150 Jahren eine neue Landfläche mit einem Dünenzug aus Weißdünen an der Nordseite. Von hier aus sahen wir 37 Paare Löffler, die hier in 2 Kolonien brüten, außerdem vor der Hütte eine Rauchschwalbe und konnten bis zu 6 Rohrweihen, Fitis, Gelbspötter und Dorngrasmücke bestimmen. Vom Pavillon aus nutzten wir die Gelegenheit, um die Naturlandschaft der Ostplate auf einer kurzen Wanderung bis zu den Primärdünen zu queren. Wir passierten einen großen Bestand Stranddisteln, Meersenf und Salzmiere. Hier brüten 6000 Paare Heringsmöwen. Wir sahen hier große Bestände der Laugenblume, viele Hohltauben, einige balzende Große Brachvögel, Rotschenkel, viele Feldlerchen und Wiesenpieper und als Highlight 2 Sumpfohreulen. Von dieser tagaktiven und in Deutschland sehr seltenen Eule brüten 2012 auf Spiekeroog 13 Paare.
Anschließen ging es am Strand zurück mit vielen Heringsmöwen sowie einigen Brand- und Küstenseeschwalben. An Muscheln sahen wir u.a. die Pazifische Auster, Miesmuscheln, Herzmuscheln, Sandklaffmuscheln, Baltische Tellmuschel, Messermuschel.
Kurz vor dem Hauptbadestrand führte uns die Wanderung wieder in das Dünengebiet, wo wir Zaungrasmücke und Bluthänfling schön beobachten konnten. Wir besuchten noch die Düne mit dem „Strandwächter“, bevor sich die Gruppe aufteilte. Hartwig führte einen Teil der Gruppe noch über die besonders schöne Strandpromenade und den Damenpad. Nachdem sich noch einige Teilnehmer mit Fischbrötchen und dem leckeren Eis gestärkt hatten, verabschiedeten sich Pia und Klaus von der Gruppe, da sie noch 2 Nächte auf Spiekeroog bleiben. Die Teilnehmer haben nicht nur das sehr abwechselungsreiche Wetter auf dieser Insel, sondern auch alle typischen Lebensräume und viele charakteristische Pflanzen- und Vogelarten gesehen. Das Besondere an Spiekeroog ist der gut erhaltene alte Ortskern und die ungestörte Entwicklung auf der Ostplate. Spiekeroog ist eine besonders ruhige Insel, da es keine Autos gibt, ein Flugplatz fehlt und das Radfahren nur eingeschränkt erlaubt ist.

Sumpohreule
Laugenblume
Sumpfohreule nach Wikipaedia Laugenblume

 

Mittwoch, den 13. Juni 2012, 19.00 - 21.00 Uhr

Sturmmöwen im Überseehafen Bremen

Sturmmöwe

Unter Führung von Dr. M. Kunterding ging es zur Landzunge zwischen Weser und der Einfahrt des ehemaligen  Überseehafens. Dort brüteten in einer Kolonie gut 200 Paare Sturmmöwen. Gelege und Küken verschiedenen Alters konnten dort aus geringer Entfernung beobachtet werden.

Sturmmöwe Ei Sturmmöwe Küken

Mittwoch, den 6. Juni 2012, 20.30 - 22.00 Uhr

Waldschnepfe und Waldkauz im Hasbruch

waldschnepfe
Wandschnepfe © Copyright Hugh Venables and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Unter Führung von Dr. Klaus Handke trafen sich die 22 Teilnehmer u.a. aus Ganderkesee, Oldenburg und Delmenhorst um 20.30 h am Ganterteich bzw. um 20.45 h am Forsthaus Hasbruch, um zwei „Nachtvogelarten“ besser kennen zu lernen. Bei bedecktem Himmel, aber ohne Regen starteten wir nach einer kleinen Einführung unseren Spaziergang zum Beobachtungsturm an der Jagdhütte.  Unterwegs waren einige weit verbreitete Waldvögel wie Singdrossel, Rotkehlchen und Zaunkönig zu hören. Sogar ein winziges Sommergoldhähnchen war zu sehen.
Auf dem Beobachtungsstand brütete eine Bachstelze.
Nach einer ungewöhnlich langen Wartezeit konnten die meisten Teilnehmer gegen 22.00 Uhr kurz zwei fliegende Waldschnepfen sehen. Außerdem flogen einige Fledermäuse. Auf dem Rückweg hören und sahen wir ein Paar Waldkauz und eine balzende Waldschnepfe setzte sich vor uns in die Spitze eines Nadelbaumes. Zum Abschluss konnten wir noch kurz vor dem Forsthaus einen bettelnden jungen Waldkauz ausgiebig sehen.
Eine Überraschung erlebten die Teilnehmer, die zum Ganterteich zurück fuhren. Dort riefen zwei junge Waldohreulen.

waldkauz
Waldkauz © Copyright K.M.Hansche and licensed for reuse under this Creative Commons Licence

Samstag, den 26. Mai 2012, 18.00 - 22.30 Uhr

Wachtelkönig und Bekassine – Wiesenbrüter im NSG Borgfelder Wümmewiesen

aspekt

Bei sehr schönem Wetter erlebten die 19 Teilnehmer die Borgfelder Wümmewiesen von ihrer besten Seite. In dem fast 7 km² großen NSG konnten wir unter Führung von Klaus und Pia Handke sechs rufende Wachtelkönige, ca. 10 Wachteln, mehrere balzende Bekassinen, 1 Uferschnepfe, 1 P. Große Brachvögel und 1 Paar Rotschenkel beobachten. Der Wachtelkönig war sogar fliegend zu sehen.
Es zeigten sich auch ein Paar Schwarzkehlchen, 1 P. Wiesenpieper, viele Schafstelzen und Feldlerchen. Einmal hörten wir auch die seltene Tüpfelralle. An den Grabenrändern sahen wir Rohrammer, Schilf- und Sumpfrohrsänger und 1 P. Schnatterente. Mehrfach riefen Feldschwirle und Kuckucke. Über den blütenreichen Feuchtwiesen jagte eine Rohrweihe. Außerdem wurden Plattbauch (Libelle) und Seefrosch bestimmt.

Kuckuckslichtnelke Sumpfrohrsaenger
Kuckuckslichtnelke Sumpfrohrsänger (nach Wikipaedia)

Ende Mai waren die sehr extensiv genutzten Grünlandflächen ausgesprochen bunt mit vielen Kuckuckslichtnelken, verschiedenen Hahnenfußarten, gelber Schwertlilie und Sauerampfer. An den Gräben könnten wir Mädesüß, Gelbe Wiesenraute, Wasser-Sumpfkresse, Baldrian, Beinwell, Wasserfeder, Gelbe Teichrose, Sumpfblutauge und Krauses Laichkraut sehen.

Mit einem kleinen Umtrunk beendeten wir diese erfolgreiche Exkursion.

Sonntag, den 13. Mai 2012, 7.30 - 10.30 Uhr

Nachtigall und andere Auwaldbewohner – ein Ausflug in die strukturreiche Hunteaue bei Dötlingen

Bei Sonnenschein und mit guter Laune startete der Rundgang über den „Huntepadd“ unter Leitung von Marion Himmel. 16 interessierte Teilnehmer ließen sich von Natur und Kultur begeistern.
Auf dem rund sechs Kilometer langen Wanderweg durch wunderschöne Landschaft ließen sich einige imposante Tier- und Pflanzenarten beobachten. Besonders eindrucksvoll war ein junger Mittelspecht, der auf Abspielen einer Klangattrappe aus der Nisthöhle lukte und eine Fütterung erwartete. Außerdem konnten Hohltauben und Dohlen beim Anflug an die Bruthöhlen ausgemacht werden, welche vorher vom Schwarzspecht „gezimmert“ wurden.

Neben häufigen Singvogelarten wie z. B. Mönchs-, Dorn- und Gartengrasmücke sowie Sumpfmeise, Gartenbaumläufer, Fitis und Zilpzalp konnten auch einige Wasservögel entlang der Hunte beobachtet werden, wie z. B. Stockente, Reiherente, Nilgans und Blässralle.
An einem Großsteingrab inmitten einer Heidefläche zeigte sich ein Baumpieper von seiner besten Seite und absolvierte vor den Augen der Gruppe einen Fallschirmflug mit Fluggesang.

Erwähnenswert ist des Weiteren die z. T. starke Ausbreitung des Japanischen Staudenknöterichs entlang der Hunte. Diese eingeschleppte Pflanzenart wird vier Meter hoch und setzt sich gegen die heimische Flora mit enormer Robustheit und Wuchskraft durch. Der hartnäckige Knöterich kann aufgrund der ausgeprägten Rhizome (Wurzelwucher) nur mit sehr viel Aufwand bekämpft werden.

Als Zielart der Exkursion war an mehreren Stellen eindrucksvoll die Nachtigall zu hören, welche aber im Weidengehölz versteckt blieb.

Nach rund drei Stunden unterhielt man sich noch angeregt über Gesehenes bei Kaffee und Kuchen.

nachtigall moenchsgrasmuecke
Nachtigall Mönchsgrasmücke
Bilder nach Wikipedia  

Weitere vorgekommene Vogelarten:

Graureiher Grauschnäpper
Mäusebussard Trauerschnäpper
Ringeltaube Blaumeise
Buntspecht Kohlmeise
Bachstelze Kleiber
Gebirgsstelze Star
Zaunkönig Buchfink
Singdrossel Stieglitz
Amsel Dompfaff
Waldlaubsänger Goldammer

 

Sonntag, den 15. April 2012, 9.00 -13.30 Uhr

Uferschnepfen und andere Wiesenbrüter / Gelegeschutzprogramm im Niedervieland

gruppe

Vom Ganterteich in Ganderkesee ging es in Fahrgemeinschaften zu Piepers Mühlenhaus an der Wiedbrokstraße in Bremen. Dort übernahm Dipl. Geographin Karin Menke die Exkursion.  Sie führte durch das Landschaftsschutzgebiet (LSG) „Niedervieland – Wiedbrok – Stromer Feldmark“. Dieses Gebiet hat eine Größe von 904 ha, und es gibt hier im Gegensatz zum überregionalen Trend eine günstige Bestandsentwicklung von Wiesenlimikolen (Watvögel, die an Feuchtgebiete gebunden sind). Diese ist möglich durch:

Die folgenden Vögel konnten beobachtet werden:

Wiesenlimikolen: außerdem:  
Kiebitz Höckerschwan Rohrweihe
Uferschnepfe Nilgans Mäusebussard
Großer Brachvogel Graugans Turmfalke
Bekassine Brandgans Feldlerche
Rotschenkel Stockente Wiesenpieper
  Löffelente Bachstelze
  Graureiher Wiesenschafstelze

Durchgefroren  kehrten die Exkursionsteilnehmer zu den Autos zurück und wärmten sich bei Kaffee oder Tee und Kuchen wieder auf.

GR_BRACHVOGEL

Großer Brachvogel nach Wikipedia (Andreas Trepte, www.photo-natur.de)

 

Sonntag, den 18. März 2012, 9.00 - 12.00 Uhr

Mittelspechte und andere Vögel im Stenumer Wald / Bedeutung alter Bäume

Auf einer gemeinsamen Exkursion von Fuhrenkamp Schutzverein und der Gesellschaft Verein Freunde des Hasbruchs e.V. ging es unter Leitung von Klaus und Pia Handke in den Stenumer Wald. 37 Teilnehmer, darunter zahlreiche Jugendliche und Kinder, erlebten viele Grasfrösche am Laichplatz und eine sehr artenreiche Vogelfauna mit Mäusebussard, Habicht (Balz), Sperber, Ringeltaube, Hohltaube, Grün-, Bunt- und Mittelspecht (mehrere Ex.), Zaunkönig, Zilpzalp, Wintergoldhähnchen und Sommergoldhähnchen, Rotkehlchen, Singdrossel, Amsel, Blau-, Kohl- und Tannenmeise, Gartenbaumläufer, Waldbaumläufer, Kleiber, Star, Eichelhäher, Dohle, Rabenkrähe, Buchfink, Stieglitz und Kernbeißer.

grasfrosch mittelspecht
Grasfrösche Mittelspecht nach Wikipedia


Es blühten die ersten Buschwindröschen.

Leider fand sich auch ein toter Waldkauz, der offensichtlich an einen Draht angeflogen war. Während der Wanderung wurde auch eine Weinbergschnecke entdeckt.
Die Teilnehmer erfuhren u.a. etwas über Waldgeschichte, Bedeutung von Totholz und lernten die wichtigsten Baumarten sowie die älteste Eiche und Rotbuche kennen. Beeindruckend waren auch die großen Stechpalmenbestände und einige bizarr geformte Hainbuchen.

gruppe_stennum

Sonntag, den 4. März 2012

Exkursion in den Holler Polder

Die zweite Exkursion des Fuhrenkamp-Schutzvereins in diesem Jahr führte die 29 Teilnehmer bei schönstem Frühlingswetter und 17°C in den Holler Polder an die Hunte. Unter Führung von K. und P. Handke und mit Unterstützung von M. Kunterding, M. Himmel und H. Lambracht konnten wir tausende Bläss-(über 1500) und Nonnengänse (über 3000) sehr nah äsend und fliegend beobachten. Dabei wurde auch eine Blässgans mit Halsband („DLH“) gesehen. Sie wurde in 4000 km Entfernung im Pyasima Delta beringt.

gaense

Dabei kamen 5 Spektive ()!!) und unsere Leihferngläser zum Einsatz. Sehr nah überflogen uns auch 20 Kraniche und die ersten Feldlerchen sangen.
Auf den Wiesen konnten wir Hunderte Kiebitze und Stare auf dem Heimzug und sogar zwei Große Brachvögel beobachten.
Weiterhin wurden Grau-, Band- und Nilgänse, eine weiße Nonnengans, Pfeif-, Krick-, Schnatter-, Löffel- und Spießenten, Gänsesäger, Mäusebussard, Austernfischer, Mantel-, Silber-, Sturm- und Lachmöwen, Hohltaube, Wacholderdrossel und Rohrammer  registriert.

120305gruppe

Traditionell bildeten Kaffee-, Tee- und Kuchenbuffet – diesmal sogar mit selbstgemachten Pralinen - den Abschluss.

 

Sonntag, den 29. Januar 2012, 10.00 - 14.00 Uhr

Gänsesäger und Schellente auf der Weser

GänsesägerGänsesäger nach Wikipaedia

Unter dem Motto „Gänsesäger und Schellente an der Weser“ besuchten 18 Teilnehmer am 29.1.12 im Rahmen einer FSV-Exkursion bei eisigen Temperaturen verschiedene Wasservogelrastplätze im Niedervieland. Mithilfe von drei Spektiven und unter Führung von Klaus und Pia Handke konnten wieder viele Vogelarten von allen Teilnehmern gut beobachtet werden. Die Zielarten Schellente und Gänsesäger ließen sich gut auf der Weser beobachten. An der Ochtummündung wurden außerdem viele Graugänse, Brandgänse, 1 Nonnengans, Haubentaucher, Stock-, Krick-, Schnatter-, Pfeif-, Tafel- und Reiherente, Sturm-, Lach- und Mantelmöwe beobachtet sowie 3 Singdrosseln.

An der Weser fanden wir viele Graureiher, einzelne Zwergtaucher gut versteckt an einer Spundwand, Mantel- und Silbermöwen und viele Kormorane sowie einen großen Bekassinentrupp. An der Kläranlage zeigten sich Blässhuhn, Krick-, Reiher- und Schnatterente.
Der letzte Exkursionspunkt war der Beobachtungsstand an der Brokhuchtinger Landstraße im NSG Brokhuchting. Obwohl das Gebiet schon weitgehend zugefroren war, konnten wir dort noch viele Pfeifenten, Brand-, Grau- und Nonnengänse, 2 Silberreiher und eine Löffelente beobachten.

Nach Kaffee, Tee und Kuchen sahen wir noch einen großen Trupp rastender Grau- und Blässgänse, bevor die Exkursion pünktlich um 14.00 h am Ganterteich in Ganderkesee ihren Abschluss fand.

schellenteSchellente nach Wikipaedia