Rückblick auf die FSV-Exkursionen des Jahres 2011


Sonntag, den 9. Oktober 2011, 9.00 - 17.00 Uhr

Vogelzug an der Nordsee

Exkursion an den Jadebusen am 9.10.11 von 9 bis 17.00  mit 16 Teilnehmern

Auffällig war ein sehr starker Gänsezug (Grau-, Nonnen- und Blässgans) und intensiver Kleinvogelzug (Wiesenpieper, Feldlerche, Stare und Buchfink) den ganzen Tag über.

Wir machen drei Stopps an der Jademündung, südlich Eckwarderhörne (1,5 km-Wanderung) und bei Sehestedt (Sehestedter Moor und Salzwiesenpfad - ca. 5 km)

Alpenstrandläufer

Alpenstrandläufer nach Wikipaedia
         

Arten:
Vögel:
Haubentaucher,
Graureiher, Silberreiher (ca. 8)
Kormoran
Grau-, Nonnen- und Blässgans
Singschwan (ca. 19), Höckerschwan
Stockente, pfeifente (> 5000), Spieß-, Löffel-, Krick- und Eiderente (> 30)
Mäusebussard, Kornweihe (1 Männchen), Turmfalke, Sperber, Wanderfalke (1 Männchen)
Blässralle
Austernfischer (100te), Säbelschnäbler (100te)
Sandregenpfeifer (>30),
Kiebitzregenpfeifer (5), Goldregenpfeifer (1)
Kiebitz (2)
Alpenstrandläufer (1000de), Uferläufer, Grünschenkel (ca. 30),
Rotschenkel (ca. 5), Großer Brachvogel (100), Pfuhlschnepfe (> 100),
Mantel-, Silber-, Sturm- und Lachmöwe
Ringeltaube, Feldlerche, Wiesenpieper, Strandpieper (ca. 5), Heckenbraunelle, Bachstelze, Gebirgsstelze (1x), Heckenbraunelle (1x), Steinschmätzer (2x), Amsel, Singdrossel, Kohlmeise, Bartmeise (mind. 2), Star 1000de), Aaskrähe, Buchfink, Bergfink, Zeisig, Stieglitz, Hänfling
Rohrammer

Pflanzen:
Queller, Spartgras, Andel, Strandaster, Strandflieder, Milchkraut, Strandwermut, Portulakkeilmelde, Strandquecke etc.

gruppe

Sonntag, den 21. August 2011, 11.00 Uhr

Exkursion im Rahmen des Sommerfestes des Fuhrenkamp-Schutzvereins

gruppe

Die 17 Teilnehmer der Fahrradexkursion des FSV konnten sich davon überzeugen, dass die Heideflächen auf der Großen Höhe ein Hotspot der Artenvielfalt sind!
Bei sonnigem Wetter sahen die Teilnehmer viele typische Pflanzen wie Besenheide, Bergsandglöckchen, Filzkraut, Kleines Habichtskraut und Hasenklee sowie zahlreiche Tiere wie Kl. Perlmuttfalter, Kl. Feuerfalter, Hauhechelbläuling, Kl. Fuchs, und Distelfalter, die seltene Blauflüglige Ödlandschrecke und Gefleckte Keulenschrecke, Sandlaufkäfer, Raubfliegen, Schwebfliegen, Sandbienen, Bodenwanzen, Grabwespen und Frühlingsmistkäfer.

oedl_schrecke

Blauflügeleige Ödlandschrecke

Diese Sandflächen werden fast ausschließlich von seltenen und spezialisierten Arten besiedelt. Früher waren solche Flächen häufig. Im 19. Jahrhundert wurden die Heiden aufgeforstet bzw. durch Kunstdünger in Ackerland umgewandelt. Heute sind Heiden nur durch regelmäßige Pflege (z.B. Schafbeweidung) oder Nutzung (z.B. als Truppenübungsplatz) offen zu halten.

Ein ganz besonderes Highlight war der Fund einer Sichelschrecke. Diese wärmeliebende, südlich verbreitete Art wurde erstmals für Nordwestdeutschland nachgewiesen. Bisher waren in Niedersachsen nur Funde aus dem Hildesheimer Raum und dem Harz bekannt.

 

Sonntag, den 17. Juli 2011, 8.00 - 17.00 Uhr

Moore und Heiden in der Lüneburger Heide

27 Teilnehmer aus Ganderkesee, Oldenburg, Delmenhorst und Hude trafen sich bei strömendem Regen am Sonntag, den 17.7.11 um 8.00 Uhr am Ganterteich zu einer Exkursion mit dem Thema Hochmoor und Heiden in der Lüneburger Heide.
Unsere Exkursion führte uns zu den attraktivsten Zielen der Lüneburger Heide, dem Pietzmoor und den Heiden bei Niederhaverbeck.
Von 10 - 12 Uhr ging es auf einem ca. 4 km langen Bohlenweg durch das wiedervernnässte Hochmoor im Pietzmoor. Das Wetter wurde besser, sodass sich sogar Schmetterlinge und Libellen zeigten. Erstmals kamen die Leihferngläser zum Einsatz, die der FSV künftig den Teilnehmern zur Verfügung stellen wird.
Das Highlight im Pietzmoor waren sicherlich die blühenden Moorlilienbestände. Die Moorlilie ist die Blume des Jahres 2011. Besonderheiten waren außerdem eine Späte Adonislibelle, der Moorfrosch und der Spiegelfleck-Dickkopffalter.
Sonstige Arten:

Sandlaufkäfer Cicendela hybrida Moorbirke
  Faulbaum
Gefleckte Keulenschrecke  
Blauflüglige Ödlandschrecke Wollgras
  Pfeifengras
Ochsenauge  
Schornsteinfeger Glockenheide
Schwarzkolbiger Dickkopffalter Preiselbeere
Dickkopffalter Ochlodes venatus Krähenbeere
Faulbaumbläuling  
  Torfmoos
Vierfleck  
Kleine Moosjungfer  
Frühe Adonislibelle  
   
Grünfrosch  
   
Baumpieper  
Zilpzalp  
Reiherente  
Feldlerche  
Rohrammer  
Mauersegler  
Mehlschwalbe  
Kolkrabe  

Sandlaufkäfer

Sandlaufkäfer

Nach einem Imbiss mit reichhaltigem Buffet aus von den Teilnehmern beigesteuerten selbstgemachten Köstlichkeiten ging es weiter nach Niederhaverbeck. Von dort wanderten wir teilweise bei Sonnenschein 6 km durch vielfältige und strukturreiche Landschaft mit Heiden, Wacholderbeständen, Bachauen, Kratt- und Buchenkiefernwald. Zum Schluss zeigte sich sogar ein Baumfalke!
Wegen der schlechten Wetterprognose waren nur wenige Spaziergänger unterwegs.
Typische Arten waren hier:

Sandrasen:  
Blauflüglige Ödlandschrecke Acker-Skabiose, Knautie
Kurzflüglige Beißschrecke Berg-Sandglöckchen
Keulenschrecke  
Goldschrecke  
Blindschleiche  
Samtfalter  
C-Falter  
Jakobsbär  
   
Bachaue Haverbeeke:  
Gebänderte Prachtlibelle  
Roesel´s Beißschrecke  
Grünfrosch  
   
Heiden:  
Heidebläuling Besenheide
  Thymian
   
  Kleiner Sauerampfer
  Rundblättrige Glockenblume

Zum Abschluss der Exkursion gab es am Nachmittag noch Kaffee, Tee und Kuchen. Alle Teilnehmer waren sich einig, einen schönen, erlebnisreichen Tag verbracht zu haben.

Gruppe

Gegen 17.30 waren wir dann wieder in Ganderkesee zurück.

Die nächste Exkursion findet am Sonntag, den 25. September 2011 statt.

Sonntag, den 26. Juni 2011, 9.30 - 12.30 Uhr

Eichenverjüngung im Hasbruch

Zu dieser Exkursion, zu der der Fuhrenkampschutzverein zusammen mit den Freunden des Hasbruchs, eingeladen hatte, trafen sich etwa 40 Teilenehmer und Teilnehmerinnen.

Gruppe


Revierförster Jens Meier erklärte, wie der artenreiche Eichenwald des Hasbruchs erhalten werden soll. Er stellte die Bewirtschaftung des Waldes an vier Aufforstungsflächen dar. Auf ihnen war im vergangenen Winter bis auf wenige Habitatbäume das Holz geerntet worden. Diese sollen das Überleben gefährdeter Arten wie Eremit, Mittelspecht und Klei-ner Eisvogel sichern.
Beobachtet werden konnten auch der Bergmolch und die Schmetterlingsarten Schornsteinfeger (oder auch Brauner Waldvogel, Aphantopus hyperanthus) und Kleiner Eisvogel.

br_waldvogelSchornsteinfeger


Die Exkursion endete für die Teilnehmer mit Kuchen und Tee oder Kaffee.

Mittwoch, den 8. Juni 2011, 17.00 – 20.00 Uhr

Naturschutzgebiet Brokhuchting


Zu dieser Abendexkursion trafen sich die Teilnehmer und Teilnehmerinnen am Ganterteich und fuhren nach Bremen-Huchting zum Ortkampsweg. Dort warteten die beiden Exkursionsleiterinnen Karin Menke und Karin Hobrecht. Sie erläuterten ausführlich die Entstehung und Nutzbarmachung des Niedervielandes am linken Weserufer und die Verlegung eines ca. 5 km langen Ochtumabschnittes. Als Folge einer Reihe ökologischer Ausgleichsmaßnahmen in den 1980er Jahren und der sich darauf entwickelnden wertvollen Rast- und Brutgebiete wurde hier 1998 das Naturschutzgebiet „Ochtumniederung bei Brokhuchting“ ausgewiesen.

gruppe

Beobachtet werden konnten Rohrweihe, Weißstorch, Graureiher, Brandente, Reiherente, Schnatterente und Rohrammer sowie Großer und Kleiner Klappertopf, Scharfer Hahnenfuß und Grauweide.

weissstorch

Wie üblich schloss ein kleiner Imbiss die Exkursion ab.

Sonntag, den 29. Mai 2011, 8.00 - 17.00 Uhr

Wiesenvögel, Blaukehlchen & Co – ein Ausflug an die Küste

Ganztagesfahrt an die Küste Ostfrieslands

Auf Einladung des Fuhrenkamp Schutzvereins besuchten 25 Teilnehmer am 29.5.2011 die Krummhörn in Ostfriesland. Von 8 –17 Uhr wurden unter Führung von Klaus und Pia Handke verschiedene Lebensräume erkundet.

teilnehmer

Der erste Halt in der Nähe der Ortschaft Woquard bei Pewsum führte uns in ein Wiesenbrütergebiet mit extensiv genutztem Grünland und Schilfgräben. Hier überraschten uns zwei fliegende Löffler, ein Wanderfalke mit Beute, warnende Uferschnepfen und ein Paar Blaukehlchen, das sich am Rande einer Siedlung auf dem Weg und auf einem Carport beobachten lies.
Außerdem waren hier Mäusebussard, Rohrweihe, Heringsmöwe, viele Mehlschwalben, Kiebitze, Schilfrohrsänger, Gelbspötter, Teichrohrsänger und Rohrammer zu sehen.
Danach ging es zum Parkplatz am Leuchtturm bei Pilsum, von wo wir in Richtung Leysiel eine kleine Wanderung machten. Die Leybucht ist mit ca. 2500 ha der Rest einer ehemals 13000 ha großen Meeresbucht.

rotscenkel

Rotschenkel

In den ungenutzten Salzwiesen waren Rotschenkel, Austernfischer, Wiesenpieper, Schafstelze, sowie ein balzendes Blaukehlchen zu sehen. Außerdem wurden Strandwermut, Schlickgras, Strandsimse und Salzmiere bestimmt.
Bei einsetzender Ebbe konnten auch viele tausend rastende Watvögel, unter anderem Sandregenpfeifer, Säbelschnäbler, Alpenstrandläufer, Kiebitzregenpfeifer, Großer Brachvogel, Pfuhlschnepfen, sowie Brandgänse ausgiebig studiert werden, bevor Regen die weiteren Beobachtungen unterbrach.
Nach einem Imbiss mit Nudel- und Kartoffelsalat, Gemüsepastete und Fleischbällchen ging es gestärkt zu dem Beobachtungsstand bei den Pütten an der Hauener Hooge.
Diese Gewässer sind durch Kleientnahmestellen als Folge des Deichbaus entstanden. Davor wurden wiederum ein Blaukehlchen und eine kleine Säbelschnäblerkolonie sowie Kiebitze mit Jungen entdeckt.
Von der Hütte aus konnten wir Kormorane, einen Löffler, Rohrweihen, Schnatter-, Stock-, Reiher- und Löffelenten, Brand- und Graugänse (mit Jungen), eine Wasserralle, Blässrallen, Höckerschwäne, Säbelschnäbler, Rotschenkel, Sandregenpfeifer, Flussuferläufer, Uferschnepfe, Sturm-, Lach-, Herings- und Silbermöwen, Ufer-, Rauch- und Mehlschwalbe, Bach- und Schafstelze, sowie Schilf- und Teichrohrsänger feststellen.
Nach Kaffee, Tee und Kuchen ging es bei Sturm und beginnendem Regen wieder zurück nach Ganderkesee.

Sonntag, den 15. Mai 2011, 9.30– 13.00 Uhr

Barneführer Holz – Auwald im Wandel

Zu dieser Exkursion gibt es keinen Bericht.

 

Mittwoch, den 4. Mai 2011, 17.00 – 20.00 Uhr

Das Schwerpunktthema dieser Exkursion in das Hohenbökener Moor war artenreiches Grünland.

Mit 28 Teilnehmern ging es bei sonnigem, aber kaltem Wetter unter Führung von Klaus Handke von 17.00 – 20.30 h in das Hohenbökener Moor, dem wichtigsten Feuchtgebiet in der Gemeinde Ganderkesee. Neben einigen früh blühenden Pflanzen wie Wiesenfuchsschwanz, Beinwell, Wiesenschaumkraut, Scharfer Hahnenfuß, Sumpfdotterblume, Schlank- und Rispensegge sahen wir viele typische Vogelarten wie Weißstorch, Stockente, Turmfalke, Mäusebussard, mind. 6 Paare Kiebitze, 2 P. Uferschnepfen, 3 P. Schwarzkehlchen, Rohrammern, viele Wiesenpieper und Feldlerchen. Auffällig waren auch viele durchziehende Steinschmätzer und ein Braunkehlchen.
Anschließend ging es noch zur Schachblumenwiese nach Berne, wo wir mind. 2 Nachtigallen zusammen mit einer Mönchsgrasmücke verhören konnten, während wir einen leckeren Imbiss, den wieder einige Teilnehmer produziert hatten, zu uns nahmen.

Uferschnepfe

Uferschnepfe

Schwarzkehlchen

Schwarzkehlchen

Sonntag, den 17.April 2011 6.00 - 8.30 Uhr

Waldohreulen, Grünspecht und Schwanzmeisen in den Gärten entdeckt

Auf der dritten Exkursion des Fuhrenkamp-Schutzvereins in diesem Jahr konnten sich die Teilnehmer unter Führung von Klaus und Pia Handke davon überzeugen, dass es in den Gärten im Süden der Gemeinde noch viele Brutvogelarten zu entdecken gibt, insbesondere, wenn die Vögel Nistmöglichkeiten in alten Bäumen, dichten Hecken, Nistkästen, Reisighaufen oder an den Gebäuden finden.
Auf dem zweieinhalbstündigen Spaziergang am frühen Sonntagmorgen zeigten sich gleich 33 Arten! Neben den überall häufigen Arten Ringeltaube, Amsel, Rotkehlchen, Zaunkönig, Heckenbraunelle, Grünfink, Kohlmeise und Blaumeise wurden auch seltene Arten wie Grünspecht, Schwanzmeise, Gartenbaumläufer, Kleiber, Sumpfmeise und am Ganterteich sogar eine Gebirgsstelze gesehen. Auch vier durchziehende Wacholderdrosseln wurden beobachtet.
Selten geworden im Siedlungsraum sind Türkentaube, Feld- und Haussperling sowie der Star. Auf der Exkursion gab es Tipps, wie man seinen Garten „vogelgerecht“ gestalten kann (z.B. mit Reisighaufen, Totholz, dichten Gebüschen, Anpflanzung von Beerensträuchern, Wasserstellen und wenig gemähten Rasenflächen.

Artenliste:

Graureiher Rotkehlchen Kohlmeise
Fasan Hausrotschwanz Blaumeise
Ringeltaube Singdrossel Buchfink
Türkentaube Amsel Grünfink
Waldohreule Wacholderdrossel Haussperling
Grünspecht Zilpzalp Feldsperling
Buntspecht Mönchsgrasmücke Star
Bachstelze Gartenbaumläufer Eichelhäher
Gebirgsstelze Kleiber Elster
Zaunkönig Schwanzmeise Dohle
Heckenbraunelle Sumpfmeise Rabenkrähe

Blaumeise

Blaumeise

Buntspecht

Buntspecht

Sonntag, den 27. März 2011, 7.00 - 11.00 Uhr

Gemeinsame Exkursion des FSV und der Gesellschaft der Freunde des Hasbruchs in das NSG Baumweg bei Ahlhorn

32 Teilnehmer aus Ganderkesee, Delmenhorst, Wildeshausen, Hude und Oldenburg erlebten unter Leitung von K. u. P. Handke einen mit -6°C sehr kalten, aber sonnigen und ornithologisch sehr ergiebigen Morgen in dem bekannten Naturwald Baumweg, der seit über 100 Jahren nicht mehr genutzt wird. Viele "Korkenziehereichen" und geschneitelte Hainbuchen erinnern an die früher hier gebräuchliche Nutzung als Hudewald.

Gleich vier Spechtarten ließen sich blicken. Nach dem verbreiteten Buntspecht konnten wir Mittel-, Schwarz- und sogar zweimal den Kleinspecht hören und beobachten.
Auch Garten- und Waldbaumläufer, Sumpf- und Weidenmeise wurden ausgiebig beobachtet.

kleinspecht
Kleinspecht
Bilder nach Wikipedia
Waldbaumläufer
Waldbaumläufer
 


Außerdem wurden u.a. Kernbeißer, Hohltaube und Tannemeise gesehen.
Ein Picknick mit Kaffee, Tee und selbstgebackenem Kuchen rundete die Exkursion ab.

Die Teilnehmer aus Ganderkesee konnten anschließend im Donnermoor noch einen Schlafplatz der Waldohreule mit vier Vögeln bestaunen.

Sonntag, den 23. Januar 2011

Gefiederte Wintergäste auf der Weser

Unter der Leitung von Klaus und Pia Handke (Fuhrenkamp-Schutzverein) ging die erste Exkursion des Vereins in diesem Jahr in das Niedervieland. 28 Teilnehmer aus Ganderkesee, Delmenhorst, Oldenburg und Bremen waren am 23.1.2011 bei der vierstündigen Exkursion dabei. Thema waren überwinternde Wasservögel und Möwen

An unserem ersten Haltepunkt am NSG Brokhuchting sahen wir vom Beobachtungsturm aus sehr viele Pfeifenten und Blässgänse, aber auch Grau- und Saatgänse, Blässrallen, Kormorane, Reiher- und Schnatterenten, Silbermöwen und eine Mantelmöwe und sogar ein prächtiges Zwergsägermännchen.
Auch am zweiten Haltepunkt am Duntzen-, Hinter- und Vorderwerder beeindruckten wieder die vielen Pfeifenten und Blässgänse. Als "neue" Arten kamen Spießente, Haubentaucher und Brandgans hinzu. Beim Durchfahren des Niedervielandes liessen sich gut Silberreiher und Graugänse beobachten.

Pfeifente

Pfeifente

Spießente

Spießente

Bilder nach Wikipedia

Zum Schluss unternahmen wir eine kleine Wanderung zur Kläranlage Seehausen. Hier zeigten sich am Ausfluss der Kläranlage in die Weser sehr nah Blässhühner, Reiher-, Schnatter- und Krickenten.
Auf der Weser selbst ließen sich Haubentaucher, Kormorane und Sturmmöwen und einige Graureiher am Ufer blicken.

Mit Kaffee und Tee sowie von den Teilnehmern gebackenem Kuchen endete diese Exkursion bei bester Stimmung.